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Das Doppelopfer

 
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Störtebeker



Anmeldungsdatum: 14.05.2006
Beiträge: 1256

BeitragVerfasst am: Do März 27, 2008 1:14 pm    Titel: Das Doppelopfer Antworten mit Zitat


“Das ist die Anne”: Asli Bayram

Türkische “Miss Germany” als Anne Frank

DIE ZEIT weiht ihr in hehrer Anbetung vier Seiten ihrer Onlineausgabe mit einer schluchzend rührenden Lebensgeschichte, dass man dankbar über ihre Jugend ist, sonst wären es mehr Seiten geworden und sie hätte ggf. der flotten Charlotte den Rang abgelaufen.. Die Türkin Asli Bayram, der „Inbegriff deutscher Schönheit“, deren Vater von einem „Neonazi“ erschossen wurde. Denn – welch eine unvergleichliche Ehre – darf sie doch nun zu ihrer echten Opferrolle noch die Opferrolle der Anne Frank auf der Bühne an einem Luxemburger Theater zum Besten geben. Erstaunlich ist daran, dass es noch keinen entsprechenden Zentralrats-Aufschrei gegeben hat, wird doch somit das Hätschelkind der Holo€au$treligion von einer muslimischen Türkin dargestellt.

Der Regisseur, Charles Muller, ist sich denn auch sicher, dass Anne Frank, wäre sie denn in das Alter von Asli gekommen, eine ebenso hübsche Türkin, äh, Deutsche, äh, Muslimin, äh … ja, geworden wäre. „Der Regisseur hatte Aslis Foto gesehen und gedacht: Das ist die Anne.“ Außerdem sieht er es als Mission an, zu „zeigen, dass sich verschiedene Kulturen verstehen können“. Klar, die eine ist tot und kann sich nicht mehr wehren, die andere vereinigt alle von der Presse geliebten, gutmenschlichen Attribute um der lieben Karriere willen auf sich. So etwas klappt heute „im Zeichen der Kunst“ immer.



Natürlich dürfen in einem solch gemischten Idealfall auch die entsprechenden Fragen keinesfalls fehlen. „Fürchtet sie sich manchmal davor, was ihre Glaubensbrüder davon halten, dass sie die Anne Frank spielt?“ Oder passend zum nunmehr als „Neonazi“-Mord aufgemotzten Nachbarschaftsstreit „Denkt sie darüber nach, dass es sie zum Angriffsziel für Neonazis machen könnte?“ Und selbstverständlich ist die junge Frau souverän in allen Antworten, hält auch ein Foto ihres Vaters bereit, damit der Reporter es in seinem Artikel entsprechend zu würdigen weiß, was die Väter der Anne Frank davon halten, wird dem mehr oder weniger interessiertem Leser vorenthalten. Vermutlich ereilt uns irgendwann die nötige Zentralmoral.

Aber, schließlich ist Asli ja ein Multi-Opfer, so dass sie sich wunderbar zum verbalen Ausschlachten eignet, besonders wenn sie in das Gästebuch im „Anne-Frank-Haus“ eintragen darf „“Niemals vergessen.” Es wirkt doppeldeutig, wie eine Mahnung an sich selbst.“ und denkt dabei selbstverständlich auch gleich noch an ihren Vater, dessen Ermordung doch – verglichen mit den Artikeln heute – viel zu wenig Beachtung fand. Nur einen kleinen Artikel gab es darüber vor 14 Jahren, in dem das Tatmotiv auch eher ein Nachbarschaftsstreit dargestellt war, der Betrunkene die Familie „Türkenpack“ beschimpfte. Dass er der „Neonaziszene“ zugerechnet wurde, erwähnte der Artikel nur am Rande. Aber die Zeiten ändern sich, also kann man das heute wenigstens als Untertitel als „Neonazi“-Mord hinstellen, und so einen Bezug zum Opferstatus stricken.

ZEIT zum Schluchzen: „Berlin, Hotel Adlon an einem Winterabend, seit der Premiere sind drei Monate vergangen. Asli hat die Anne Frank in Prag und in Frankfurt gespielt. Sie ist wütend. Nur in Deutschland sei sie darauf angesprochen worden, warum eine Muslimin als Jüdin auftrete. “Woanders hat das keiner gefragt.” Sie selbst hat nie darüber nachgedacht. “Daran sieht man, wie intolerant man in Deutschland sein kann.” Asli klingt fast bitter, vergisst darüber, ob sie zu viel sagt und wie es interpretiert werden könnte. Es wirkt, als könne sie in ihrer Wut einmal entspannen.“ Nun Asli, ist nichts persönliches, aber wir Deutsche, deren Schönste Du doch schließlich bist, haben eben eine besondere Einstellung zu manchen Dingen. Und das hat eher mit zu viel, als zu wenig Toleranz zu tun. Das müsstest Du doch als schönste Deutsche im Blut haben …

Asli Bayram bleibt der BRD nicht erhalten, sie wird nach Hollywood aufbrechen, zu ein paar Castings. „Dort sei es egal, wo man herkomme. Dort kennt keiner ihre Geschichte.“ Naja, das ist unter Umständen aber kein Vorteil, oder?

Siehe auch
Die Zeit 26.03.2008
_________________
In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)
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Monstranz



Anmeldungsdatum: 13.05.2006
Beiträge: 392

BeitragVerfasst am: Do März 27, 2008 1:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Aussen ist sie ja schön. Innen aber zutiefst hässlich. Wie sagt doch ein arabisches Sprichwort? “Wenn du eine Frau nur der körperlichen Schönheit wegen nimmst, dann erlebst du vielleicht schöne Nächte, aber furchtbare Tage”.
_________________
Möge die helle Flamme unserer Begeisterung niemals zum Erlöschen kommen.
Krieger aus dem hohen Norden, gefürchtet, geachtet, verbannt.
Krieger aus dem hohen Norden, Blut und Kampf für ihr Heimatland.
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Spitfire



Anmeldungsdatum: 21.02.2006
Beiträge: 402
Wohnort: L.A., California

BeitragVerfasst am: Do März 27, 2008 7:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt legen sich die Multikultis auch noch mit den Tuerken an.

Lasst die tuerkischen Maedchen Bauchtanz lernen, als tuerkische Kultur Pflichtfach in der Schule.

Baut tuerkische Baeder, die tuerkischen Homosexuellen fordern Gleichberechtigung, die sollten genauso gefoerdert werden wie die Allahbunker.

Mulitkultiz und kein Ende.
_________________
“Wenn ein Volk seit 3000 Jahren verfolgt und geächtet wird, dann muss dass wohl irgend einen Grund haben”.
Henry Kissinger
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Monstranz



Anmeldungsdatum: 13.05.2006
Beiträge: 392

BeitragVerfasst am: Sa März 29, 2008 1:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Es lebe die zionistisch- mohammedanische Republik Germanistan!
Das ist schon kein Irrenhaus mehr, sondern Psychopathie in Reinkultur.
Miss Germanistan, naja wenn man weiß wer die Mißwahlen erfunden hat, ja man glaubt es kaum es waren die Sinti und Roma, politisch inkorrekt Zigeuner.
_________________
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Eberndorfer



Anmeldungsdatum: 10.09.2006
Beiträge: 2267

BeitragVerfasst am: Sa März 29, 2008 4:06 pm    Titel: Re: Das Doppelopfer Antworten mit Zitat

Störtebeker hat folgendes geschrieben:
Türkische “Miss Germany” als Anne Frank


Was an der huebsch sein soll... Question

... benutzen Kaerntner Bauern auf ihren Aeckern zum Schutz der Ernte. Shocked


Und nur weil diese Dame juedische Ohren, naemlich ohne Laeppchen und einen juedischen Schnabelmund hat, wurde sie zur Miss Germany erkoren und darf dafuer auch Anne Franck spielen.

For ihr waeren die Na.zis eher davon gelaufen. Rolling Eyes

Oder kann man sich eine Franck-Darstellerin vorstellen die nicht mindestens eine Halb-Juedin ist - asiatische Augen hin oder her?

Oder eine Miss Germany?

Nach dem juedischen Auswurf(sic) aus Spanien zogen viele Juden in die Tuerkei und halfen von innen heraus das Osmanische Reich zu vernichten, etwas was in Spanien mit diesem Auswurf gerade noch verhindert wurde.


Zuletzt bearbeitet von Eberndorfer am So März 30, 2008 5:13 am, insgesamt 6-mal bearbeitet
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Kristallnacht



Anmeldungsdatum: 14.05.2006
Beiträge: 235

BeitragVerfasst am: Sa März 29, 2008 4:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Monstranz hat folgendes geschrieben:
“Aussen ist sie ja schön.”


Wer? Die Türkin? Haare weg und die sieht aus wie ein geschminkter Mann. Ab 30 bekommt die sowieso Damenbart. Andererseits ist sie dann auch für andere Rollen geegnet, etwa als Osama bin Laden in einer Hollywood-Schmonzette oder als Räuberhauptmann bei Ali Baba.
_________________


"Wer fällt, bleibt liegen, wer weiterkämpft, wird siegen, wer übrigbleibt hat Recht und wer entflieht ist Schlecht."

Judentum ist biologisch Erbkriminalität!
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fran



Anmeldungsdatum: 29.03.2006
Beiträge: 133
Wohnort: Im Freilebendem Traum 14, Schlaraffenland

BeitragVerfasst am: Sa März 29, 2008 4:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Macht die nicht so fertig!

Schließlich haben die sich Mühe gegeben, alles so authentisch wie möglich hinzukriegen.

War gar nicht leicht, eine mit passender Hakennase zu finden!
_________________
Let me ask you one question
Is your money that good
Will it buy you forgiveness
Do you think that it could
I think you will find
When your death takes its toll
All the money you made
Will never buy back your soul
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Raucher



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 173

BeitragVerfasst am: Sa März 29, 2008 8:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

DER SPIEGEL, Nr 41 / 1980
Blaue Paste
Ein Gutachten des Bundeskriminalamts belegt: Im “Tagebuch der Anne Frank” ist nachträglich redigiert worden.
Die Echtheit des Dokuments wurde damit weiter in Zweifel gezogen.
Otto Frank, jüdischer Kaufmann aus Frankfurt, floh 1933 rnit seiner Familie vor den Nazis nach Amsterdam. Als die Deutschen Holland eroberten, gelang es den Emigranten, sich zu verbergen. Dann, 1944, transportierten Hitlers Helfer auch die Franks ins KZ. Nur der Vater überlebte. Das Tagebuch, in dem Tochter Anne die Jahre im Hinterhausversteck nachzeichnete und das nach dem Krieg veröffentlicht wurde, zählt seither zu den bewegenden Selbstzeugnissen von Opfern der Judenverfolgung. In Übersetzungen, im Theater und in der Filmversion wurde das “Tagebuch der Anne Frank” weltberühmt. Am Broadway sah sich der Kritiker des “New Yorker”, wie Millionen mit ihm “durch eine Talsperre von Tränen gerissen”. Nicht verwunderlich deshalb, daß NS-Anhänger das Werk zu denunzieren versuchten.
Der Hamburger Rentner Ernst Römer, 76, war in braunster Gesellschaft, als er die Ansicht verbreitete, das Tagebuch sei eine Falschung. Und wie andere seiner Gesinnungsgenossen landete er dafür, von Otto Frank angezeigt, vor Gericht. Auch Römers erste Instanz verlief nicht anders als aus den früheren Fällen gewohnt. Stets hatten sich die Richter den Gutachtern angeschlossen, die‹vor allem gestützt auf Handschriftenkunde und Stilvergleich‹die Echtheit der Schriften bestätigten. Römers zweite Instanz jedoch wird den Schmähern neuen Stoff liefern. Um das Entstehungsdatum des Anne-Frank-Werks absichern zu lassen, hatte das Hamburger Landgericht das Bundeskriminalamt (BKA) eingeschaltet. Überraschendes Ergebnis: Ein Teil der ins Original geschriebenen Einfügungen, die bislang stets als schriftgleich mit dem übrigen Text galten, sind mit Kugelschreibpaste geschrieben, entstammen also der Zeit nach 1951 ‹ Einführungsjahr des Kugelschreibers. Vor diesem Resultat betrachtet, würden frühere Schriftgutachten sogar den Schluß nahelegen, daß sämtliche Aufzeichnungen erst nach 1950 angefertigt wurden, mithin das “Tagebuch” insgesamt nicht authentisch ist.
Die Hamburger Graphologin Minna Becker zum Beispiel bekundete 1960 anläßlich eines anderen Verleumdungsprozesses vor dem Lübecker Landgericht die Einheit der gesamten Hinterlassenschaft: Die Schrift der Tagebuchaufzeichnungen in den drei festen Büchern (Tgb. I, II und III) einschließlich aller Aufzeichnungen und Zusätze auf den eingeklebten Zetteln in Tgb. I sowie die Schrift auf den 338 Seiten der losen Seidenpapierblätter (LB) einschließlich aller auf diesen vorgenommenen Verbesserungen und Einfügungen ist mit der Handschrift der Anne Frank identisch. Wenn aber die Handschrift der ursprünglichen Notizen identisch wäre mit dem Schriftbild der Einfügungen, müßte ein Erfinder am Werk gewesen sein‹was freilich nicht einmal die Frank-Feinde vor Gericht behaupten mochten und was angesichts der strittigen Beweiskraft der Graphologie auch jetzt nicht ernsthaft zu behaupten ist.
Die Stoßrichtung der NS-Propagandisten zielte meist über das Tagebuch der Anne Frank hinaus ‹ auf die Diskreditierung aller Aufklärungsarbeit gegen das Nazireich. Stets nahmen die Tagebuchgegner für sich in Anspruch, der “Wahrheit über die Judenverfolgungen³ dienen oder, wie ein Flugblattverteiler im Römer-Prozeß, “dem Gaskammerschwindel” ein Ende setzen zu wollen. Auch der englische Zeithistoriker David Irving bezeichnete Anne Franks Tagebuch als eine “Fälschung”, die “aktenkundig” geworden sei. Der eigenwillige Irving, der schon mal die These vertrat, Dolfi habe von KZ-Lagern nichts gewußt, war einem rechts verbreiteten Mißverständnis aufgesessen. Danach soll, so die oftmals zitierte Legende, einem New Yorker Drehbuchautor gerichtlich der Nachweis gelungen sein, Vater Otto Frank habe Filmzitate ins Tagebuch geschrieben; tatsächlich bewiesen war jedoch nur, daß er Teile eines ersten Drehbuchs zum Anne-Frank-Film, verfaßt vom amerikanischen Kläger, in ein zweites, von anderen Autoren gefertigtes verpflanzt hatte. Frank mußte dafür Schadenersatz zahlen, aber Irvings Verlag mußte den Fälschungsvorwurf zurücknehmen. Ullstein-Anzeige im “Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel” 1976: “Der Verlag bedauert dieses Mißverständnis und hat in Abstimmung mit dem Autor den fraglichen Passus aus der neuen Auflage entfernt.” Sicher ist gleichwohl, daß das, was die Welt bewegte, nicht durchweg aus Anne Franks Hand stammte.
Bei der Herausgabe ist das Tagebuch durch zahlreiche Manipulationen verändert worden. Eine Originalfassung wurde nie veröffentlicht. Statt dessen entwickelten die Editoren, vorweg der Mitte dieses Jahres verstorbene Otto Frank, ein Überengagement, das sich wohl nur aus den belastenden Zeitumständen erklären läßt. Nach seiner Rückkehr aus Auschwitz 1945 hatte Otto Frank die von Amsterdamer Nachbarn geretteten Aufzeichnungen seiner Tochter erhalten ‹ drei Hefte Tagebuch, je ein Heft mit Kurzgeschichten und Zitaten sowie Notizen auf 324 losen Blättern aus Seidenpapier. Otto Frank schrieb alles ab. Bis zum Januar 1946 wurde dann zur Vorbereitung eines Buchmanuskripts, eine Zweitabschrift fertig. Otto Frank ließ dabei Stellen, die seiner Angabe nach “für den Leser wertlos” waren, einfach weg. So fehlen in der offiziellen Version des Tagebuchs familiäre Stellen, nach Ansicht des Zeitungswissenschaftlers Kurt Baschwitz, der das Buch einmal zu begutachten hatte und ein Freund Otto Franks war, vor allem “besonders unangenehme Passagen über die Mutter”.
Eine Zeitlücke in den Tagebüchern wurde mit Notizen aus den 324 losen Blättern aufgefüllt. Auch ein Journalist legte Hand an, der Holländer Albert Canvern. “Am Anfang habe ich ziemlich viel geändert”, bekannte der Redakteur später. Als schließlich ein Verleger gefunden war, gab Otto Frank den Text noch einmal zum Gegenlesen aus der Hand, diesmal an kirchliche Instanzen. Der in Holland verbreitete Buchtext ist seither, verglichen mit anderen Übersetzungen, an einigen Stellen puritanischer: Es fehlen Passagen, in denen Anne Frank über erste sexuelle Gespräche mit einem siebzehnjährigen Freund geschrieben hatte. Zensorenopfer wurden Sätze wie “Er erzählte mir, wie Verhütungsmittel wirken”, oder “Ich stellte ihm kühn die Frage, wie die Jungen merken, daß sie Erwachsene sind”. Die deutsche Ürbersetzung wiederum, letzter Streich der Herausgeber, glättete das Jungmädchen-Vokabular Anne Franks in Erwachsenen-Sprache und weicht teils auch inhaltlich vom Original ab. So verfuhr die Übersetzerin nach dem Grundsatz, “ein Buch, das man einmal in Deutschland verkaufen will, kann keine Schimpfworte gegen die Deutschen enthalten”.
Das Gutachten aus dem Bundeskriminalamt gibt nun der Skepsis, mit der Zeitgeschichtler seit Jahren den Dokumentencharakter des “Tagebuchs der Anne Frank” betrachten, neue Nahrung. Im April dieses Jahres untersuchten Techniker des BKA das Original des malträtierten Werks mit Stereomikroskop und Ultraviolett-Lampe. Korrekturen, die “mittels schwarzer, grüner und blauer Kugelschreiberpaste niedergeschrieben” sind, bewiesen, daß an den Notizblättern noch 1951 oder später redigiert worden ist. Weitere Untersuchungen allerdings förderten kein Fälschungsindiz zutage. So unterscheidet sich laut BKA-Befund das Schreibpapier “materialmäßig” nicht von Papieren, wie sie bereits während des Il. Weltkrieges auf dem Markt erhältlich waren. Nicht anders beim Schreibstoff, “ausnahmslos Eisengallustinten mit hohem Eisengehalt”, wie sie schon “während des II. Weltkrieges und in den ersten Jahren danach im Handel erhältlich waren”. Freilich: Ob das vorgelegte Material “tatsächlich zum angegebenen Zeitpunkt gefertigt oder erst einige Jahre später niedergeschrieben worden ist”, mochten die BKA-Leute nicht entscheiden. Schließlich hätten Papier und Tinte beim Nachempfinden der Leidensgeschichte auch noch in den Nachkriegsjahren zur Verfügung stehen können. Die Rolle des Tagebuchs, Aufklärung zu geben und Gewissen anzurühren, bleibt von der Dokumentenschelte zwar unbetroffen. Doch schon der Mitredakteur Albert Cauvern hatte so eine Ahnung: “Ich glaube, daß Otto Frank sich damals nicht im klaren darüber war, welche Bedeutung das Tagebuch seiner Tochter einmal bekommen werde.”
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Kristallnacht



Anmeldungsdatum: 14.05.2006
Beiträge: 235

BeitragVerfasst am: Sa März 29, 2008 8:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Raucher hat folgendes geschrieben:
Nach dem nicht bei jedem beliebten Motto: “Ein passendes Bild, sagt oft mehr als tausend Worte…”


Wohl auch ohne Kugelschreiber(-Paste), seitenlange Artikel und u.U. sogar OHNE Brille eindeutig:


_________________


"Wer fällt, bleibt liegen, wer weiterkämpft, wird siegen, wer übrigbleibt hat Recht und wer entflieht ist Schlecht."

Judentum ist biologisch Erbkriminalität!
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Gschwinde



Anmeldungsdatum: 05.01.2006
Beiträge: 53
Wohnort: Häfen, Bars, Wirtshäuser, Stundenhotels

BeitragVerfasst am: Fr Mai 23, 2008 10:15 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
“Asli Bayram bleibt der BRD nicht erhalten, sie wird nach Hollywood aufbrechen, zu ein paar Castings.”


Zu mehr als den paar Castings wird es für das Fräulein Bayram höchst wahrscheinlich auch nicht kommen. Denn in Hollywood kommt man nicht weit, wenn man keinerlei jüdischen Vorfahren besitzt. Das ist übrigens kein Rassismus sondern Fakt. Unter anderen Herr Spielberg und Herr Lukas könnten das haarklein erklären. Smile

So genau allerdings kann man die Abstammungshinweise bei der Dame nicht erkennen, da ihr Gesicht so unfassbar zugekleistert ist.
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Döblinger



Anmeldungsdatum: 17.04.2006
Beiträge: 349

BeitragVerfasst am: Fr Mai 23, 2008 3:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gschwinde hat folgendes geschrieben:
Zitat:
“Asli Bayram bleibt der BRD nicht erhalten, sie wird nach Hollywood aufbrechen, zu ein paar Castings.”


Zu mehr als den paar Castings wird es für das Fräulein Bayram höchst wahrscheinlich auch nicht kommen. Denn in Hollywood kommt man nicht weit, wenn man keinerlei jüdischen Vorfahren besitzt. Das ist übrigens kein Rassismus sondern Fakt. Unter anderen Herr Spielberg und Herr Lukas könnten das haarklein erklären. Smile

So genau allerdings kann man die Abstammungshinweise bei der Dame nicht erkennen, da ihr Gesicht so unfassbar zugekleistert ist.


respect
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