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Korporationen in Geiselhaft von Opportunisten?
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Störtebeker



Anmeldungsdatum: 14.05.2006
Beiträge: 1256

BeitragVerfasst am: Mi Jun 27, 2007 11:06 am    Titel: Korporationen in Geiselhaft von Opportunisten? Antworten mit Zitat

Man stelle sich vor: ein dreifacher Familienvater will mit Frau und Kindern eine Sonnwendfeier besuchen. Dort wird ihm aber plötzlich eröffnet, daß er an der Feier nicht erwünscht sei.


Gottfried Küssel mit Tochter

Das Pikante an der Sache: es handelt sich nicht etwa um eine 08/15-Sonnwendfeier, sd. es ist die Sonnwendfeier der ÖLM (Österreichische Landsmannschaften) und des WKR (Wiener Korporationsring).

Die Mitglieder des WKR bekennen sich dazu, ehrenhafte Deutsche zu sein, sie unterwerfen sich der deutschen Ehrenordnung nach Busson, gewähren unbedingte Genugtuung und sie trachten danach, ihr Leben dem Wohlergehen des deutschen Volkes zu widmen. Soweit die Theorie.

Der Abgewiesene ist auch nicht etwa irgendeine Zecke, oder jemand der dem antinationalen Lager zuzurechnen wäre und der die Veranstaltung stören könnte, sd. es ist ein Mann, der 7 1/2 Jahre seines Lebens im Gefängnis verbringen mußte. Aber nicht etwa weil er jemanden überfallen, betrogen oder beraubt hätte - nein, sd. weil er eine politische Meinung vertrat, die er - im Gegensatz zu vielen anderen - auch öffentlich vertreten hatte und weil er sein Recht auf freie politische Betätigung auch in Anspruch genommen hat, um unserer deutschen Heimat Österreich und unseren Kindern eine deutsche Zukunft und Heimat zu bewahren.

Erst verangene Woche verkündete die österreichische Unterrichtministerin und die Wiener Stadtschulratspräsidentin voller Stolz, daß bereits 25% aller Gymnasiasten, und 50% aller Volksschüler in Wien Kinder von Zivilokkupanten wären. Man feiert den Völkermord auch noch.

Vor diesem Hintergrund bekommt das Verhalten der Verantwortlichen, der Familie Küssel den Zutritt zu verwehren, seine wahre Dimension.
Ausgerechnet einer Person, die 7 1/2 Jahre ihres Lebens im Gefängnis verbracht hat, damit dieser Genozid an unserem Volk eben nicht stattfinden kann, verwehrte also die, aktuell den Vorsitz innehabende, Burschenschaft Albia den Zutritt zur Sonnwendfeier! Man muß es zweimal lesen, um es zu glauben.

Wie wäre es etwa mit nationaler Solidarität? Davon wollen die verantwortlichen Herrschaften, die sehr gern über ein “einig Volk von Brüdern” singen, offenbar nichts wissen.
Dafür beklagen manche dann umso vehementer, wenn sie von der Linken und der Regimepresse verfolgt werden. Dabei mag man zu einem Herrn Pilz von den Grünen stehen wie man will, aber ehe ein Herr Pilz die Familie eines, wegen Gesinnungsjustiz durch weltweit einmalige Unrechtsparagraphen verurteilten Genossen aus einer Feier ausschließen würde, würde er wohl selbst fernbleiben und er würde das Unrecht, das von diesen Gesetzen ausgeht, unentwegt anprangern.

Und dabei bräuchte man in diesem Fall nicht einmal nationale Solidarität einfordern. Der normale menschliche Anstand müßte eigentlich ausreichen…

Als ob diese Vorkommnisse allein nicht schon beschämend genug für den WKR und ÖLM wären (nicht zuletzt auch für viele Korporierte selbst, die mit einer solchen Gesinnungslumperei natürlich nichts am Hut haben), folgte der Skandal aber erst danach: so berichteten “Kleine Zeitung” und “Der Standard” am 23. Juni einer APA-Meldung folgend, daß als “wahrer Grund” - den man Herrn Küssel offenbar nicht den Mut hatte ins Gesicht zu sagen - der Presse gegenüber angegeben wurde, daß Gottfried Küssel “ein Spitzel”(!) “und der ärgste Schlechtmacher” sei.

Man darf gespannt sein, wie ÖLM und WKR, bzw. die Vorsitzende B! Albia als verantwortlicher Bund, auf diese jetzt bekanntgewordenen ehrabschneiderischen Methoden reagieren werden. Die Sache dürfte umso spannender werden, als man hört, daß Herr Küssel, als ehrenhafter deutscher Mann Genugtuung gefordert hat.

Der, oder diejenigen, die dafür verantworlich sind, haben sich im Grunde damit selbst gerichtet und vor allem dem vorsitzenden Bund wie den Korporationen dadurch einen schweren Schaden - zumindest im nationalen Lager - zugefügt: denn wenn politischer Opportunismus dazu führt, erwiesenen Streitern für die deutsche Sache und ihren Familien die Teilnahme an deutschem Brauchtum zu verwehren, dann hat man eine Stufe erreicht, von der es kaum noch tiefer nach unten geht.

Daß die verantworlichen Leute sich melden und öffentlich ihr Tun eingestehen, ist wohl eher unwahrscheinlich. Möglicherweise hat es sogar damit zu tun, daß der Parteivorsitzende der FPÖ, H.C. Strache, dort eine Rede gehalten hat. Wählerstimmenmaximierung um jeden Preis, vielleicht. Auch wenn man dafür die Ehre von Korporationen verkauft. Aber selbst wenn es so wäre: welche Stimmen sollen hier umworben werden, während der Genozid an unserem Volk vollzogen wird?

Es wird sich zeigen, ob die B! Albia und die Korporationen solche infamen Methoden decken und sie sich damit implizit zu eigen machen, oder ob sie eine Grenze des politischen Opportunismus und Anpassertums kennen und klare Worte und eindeutige Taten folgen lassen werden.

Siehe auch
Kleine Nachrichten
http://www.kleine.at/nachrichten/politik/475889/index.do

Der Standard

http://derstandard.at/?url=/?id=2929782
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Spitfire



Anmeldungsdatum: 21.02.2006
Beiträge: 402
Wohnort: L.A., California

BeitragVerfasst am: Mi Jun 27, 2007 11:42 am    Titel: Antworten mit Zitat

In den Burschenschaften gibt es viele Stroemungen, sie sind nicht so solide national wie man vielleicht denkt.

Unangenehm ist die Sache schon.

In dem Bericht wird der Begriff ‘Burschenschaft’ als Ueberbegriff aller Koperationsbuende genannt. Das ist nicht ganz so.

Im Bericht werden Landsmannschaften erwaehnt, die eine andere Idee haben als Burschenschaften, die im allgemeinen mehr politisch ausgerichtet sind.

Der WKR enthaelt vermutlich alle schlagenden Buende, darunter auch die Corps, welche wiederum anders sind als Landsmannschaften und Burschenschaften.

Ob Kuessel satisfaktionsfaehig ist oder nicht entscheidet sich ob er Mitglied einer Korporation ist oder nicht.

Das Einschicken einer Karte mit geknickter Ecke, einem Datum und einem Ort an den Vorsitzenden des WKR sollte genuegen um das herauszufinden.

Kuessel sollte sich allerdings einen guten Sekundanten sichern. Der Unparteiische duerfte kein Problem sein, Waffenbrueder sind ehrenhaft.
_________________
“Wenn ein Volk seit 3000 Jahren verfolgt und geächtet wird, dann muss dass wohl irgend einen Grund haben”.
Henry Kissinger
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Gastschreiber



Anmeldungsdatum: 03.01.2006
Beiträge: 193
Wohnort: Bin in allen Foren zuhause

BeitragVerfasst am: Mi Jun 27, 2007 12:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Verbindungen hatten so um 1848 einen Sinn, heute nicht mehr.
Weshalb sich schlagen?
Eine Vergeudung von Zeit und Kraft.
Öffentlichkeitswirksamer Austritt und gut!

duel
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Kieberer



Anmeldungsdatum: 05.01.2006
Beiträge: 408
Wohnort: Rossauerkaserne

BeitragVerfasst am: Mi Jun 27, 2007 12:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Burschenschafter sind ein reaktionärer Haufen von Schwachköpfen die Zustände wie zu Zeiten des Kaisers wünschen aber die sind vorbei und das ist gut so…. es zählt das “Führerprinzip” von 33!

Übrigens, so viel ich weiß war das duellieren bzw. satisfaktionieren durch Führerbefehl untersagt
skull textinsist skull
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Detektiv



Anmeldungsdatum: 14.01.2006
Beiträge: 91

BeitragVerfasst am: Mi Jun 27, 2007 7:23 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gottfried Küssel ist seit 1977 Mitglied in der NSDAP/AO des USA-Clowns Gary Lauck und hat auch mit Michael Kühnen gute Kontakte unterhalten. Sein bekennendes “nationalsozialistisches” Handeln in der Öffentlichkeit (!) war so sehr von Naivität geprägt, dass es der Staatsmacht ein leichtes war, ihn mehrere Jahre ins Gefängnis zu stecken. Mit einem Kampf gegen den Genozid an unserem Volk hat diese Gefängnisstrafe nichts zu tun. Wenn auch nicht alles schlecht war, was Küssel getan hat, so ist er donc ein bekennender Hitlerist ohne Nuancen geblieben.
Muss man heutzutage als Deutschnationaler zwangläufig akzeptieren, sich mit einem solchen Menschen in der Öffentlichkeit und vor laufender Kamera sehen zu lassen, und die NSDAP/AO beklatschen? Ich denke nicht!!!

Hinzu kommt, dass die Veranstalter sehr wohl das Recht haben, Küssel von der Veranstaltung auszuschliessen, wenn sie meinen, dass er ihnen mehr schade als Nutzen bringe. Das haben sie auch getan, und mit ihm auch mehreren linken Journalisten den Zutritt verweigert. Ich kanns nachvollziehen.
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Durchblick



Anmeldungsdatum: 12.02.2006
Beiträge: 132
Wohnort: In Schlüsselöchern

BeitragVerfasst am: Do Jun 28, 2007 9:32 am    Titel: Antworten mit Zitat

Mit den Burschenschaften verhält es sich so, daß sie explizit nicht totalitaristisch sind. D.h. die Ideen von NS und Kommunismus werden beide abgelehnt. Dieses Vorgehen hat nichts damit zu tun, besonders gut vor den “Musterdemokraten” der BRD da zu stehen, sondern es ist Tradition seit Zeiten der Urburschenschaft von 1815, wo noch niemand etwas vom NS wußte. Auch die heutige Bundesrepublik und die Republik Österreich üben immer wieder Repressalien auf Burschenschafter aus.

Sicherlich mag es den einen oder anderen Burschenschafter geben, der versucht, sich mit den heutigen Zuständen zu arrangieren, indem er meint, wir lebten in einer Zeit von großer Demokratie und geeinter Nation, was aber aus burschenschaftlicher Sicht Schwachsinn ist. Solche Leute finden sich vor allen im Splitterdachverband namens “Neue Deutsche Burschenschaft”, jedoch sieht die Lage beim Original der Deutschen Burschenschaft ganz anders aus, denn hier wird nicht der Staat als Bezugspunkt für die Nation herangezogen, sondern es zählt der “volkstumsbezogene Vaterlandsbegriff”, sprich eine Nation auf der Basis der Ethnie.

Um die dümmliche Behauptung der Fixierung auf das zweite deutsche Kaiserreich aufzugreifen: Aus burschenschaftlicher Sicht war das zweite deutsche Kaiserreich eine Zeit des Stillstandes. Burschenschaften sahen ihren Auftrag zu nationaler Einheit als erfüllt an und gaben sich mehr dem ausufernden Mensurfechten, Duellieren und Saufen hin. Die beste Verfassung im burschenschaftlichen Sinne besaß die Weimarer Republik, dort waren alle möglichen Parteien zugelassen, zumindest Exekutive (Reichspräsident) und Legislative (Reichstag) waren säuberlich voneinander getrennt und es fand zu Beginn eine ordentliche Nationalversammlung statt, wo eine BRD nicht mithalten kann. Die Weimarer Republik ist bekanntlich an den erdrückenden Lasten von Versailles gescheitert, was aber der Weimarer Reichsverfassung keinen Abbruch tut.

Um hier vorhandenes Unwissen bzgl. des Mensurfechtens entgegenzutreten: Das Schlagen von Mensuren ist kein Duell und im Vergleich zum Duell kann auf der Mensur viel weniger passieren. Das Dritte Reich sowie die BRD haben das Stellen von Mensuren für legal erklärt. Duelle waren schon immer verboten, da mit dem schweren akademischen Säbel oder der Pistole der Gegner umgebracht werden kann. Mehr Hintergundwissen gibt unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Mensur

Das betont deutschnationale Lager der Burschenschaften weiß darum, daß ein HC Strache von der FPÖ hier und dort sich des Weichspülers bedient. So gratulierte z.B. die NPD, deren bekanntestes Mitglied aus den Reihen der Burschenschaften wohl Jürgen Gansel sein dürfte, der FPÖ zur letzten Nationalratswahl, wo die FPÖ trotz der Konkurrenz der Abspaltung BZÖ recht gut die eigenen Stimmenanteile zu behaupten wußte. Als Dank dafür meinte HC Strache wenig später, es gäbe keinerlei Gemeinsamkeiten mit der NPD in der Bundesrepublik. Jedoch darf nicht vergessen werden, daß die NDP (der österreichische NPD-Ableger) durch Dr. Norbert Burger, Angehöriger der Wiener akademischen Burschenschaft Olympia, gegründet und wegen ihrer explizit deutschnationalen Ausrichtung von der Republik Österreich verboten worden ist. lecturer
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Gruftspion



Anmeldungsdatum: 27.05.2006
Beiträge: 100

BeitragVerfasst am: Do Jun 28, 2007 9:44 am    Titel: Antworten mit Zitat

Detektiv hat folgendes geschrieben:
Gottfried Küssel ist seit 1977 Mitglied in der NSDAP/AO des USA-Clowns Gary Lauck und hat auch mit Michael Kühnen gute Kontakte unterhalten. Sein bekennendes “nationalsozialistisches” Handeln in der Öffentlichkeit (!) war so sehr von Naivität geprägt, dass es der Staatsmacht ein leichtes war, ihn mehrere Jahre ins Gefängnis zu stecken. Mit einem Kampf gegen den Genozid an unserem Volk hat diese Gefängnisstrafe nichts zu tun. Wenn auch nicht alles schlecht war, was Küssel getan hat, so ist er donc ein bekennender Hitlerist ohne Nuancen geblieben.
Muss man heutzutage als Deutschnationaler zwangläufig akzeptieren, sich mit einem solchen Menschen in der Öffentlichkeit und vor laufender Kamera sehen zu lassen, und die NSDAP/AO beklatschen? Ich denke nicht!!!

Hinzu kommt, dass die Veranstalter sehr wohl das Recht haben, Küssel von der Veranstaltung auszuschliessen, wenn sie meinen, dass er ihnen mehr schade als Nutzen bringe. Das haben sie auch getan, und mit ihm auch mehreren linken Journalisten den Zutritt verweigert. Ich kanns nachvollziehen.

Wer hat Nutzen davon, wenn man einen nationalen Aktivisten samt seiner Familie von einer Brauchtumsfeier von Korporiereten ausschließt?

Ich wußte gar nicht, daß die Korporationen ihr Tun jetzt auch schon nach zeitgeistiger Konformität ausrichten sollen und das Ganze dann “Nutzen” nennen.
Wenn das ein Herr Strache als FPÖler tut, also als Systemparteivorsitzender, dann kann man das noch irgendwie logisch nachvollziehen. Daß aber deutschnationale Korporationen in der Ostmark sich diese Anbiederung zu eigen gemacht hätten, ist mir eigentlich neu.

In nächster Konsequenz bezeichnen dann LEute wie Sie den Ehrbegriff als unnütz, denn ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert…

Und was Sie als NUTZEN bezeichnen, nutzt in Wahrheit weder dem Korporationswesen, als eines der letzten Bollwerke, wo mehr schlecht als recht versucht wird, Männlichkeit zu bewahren, noch nutzt es dem deutschen Volk, wenn man einen Aktivisten samt Familie von einer solchen Feier ausschließt und damit schäbigen Opportunismus zur Tugend zu erheben trachtet. Da hat der Artikel vollkommen recht und man möcht ob solcher niederen Gesinnung ausspucken.

Ist Ihnen überhaupt bewußt, daß sie in einer Ehrenangelegenheit mit dem Nützlichkeitsgedanken dahergekommen sind?! Das allein sagt mehr über Sie aus, als Ihnen lieb sein dürfte.

Im übrigen finde ich es überaus bezeichnend, daß Sie kein Wort über den eigentlichen Skandal verlieren, der in dem Artikel erwähnt wird: daß nämlich gegenüber den Judenpresse ein Mann wie Küssel als Spitzel zu bezeichnet wurde.

Und ich liebe es, wenn ich Leute wie Sie davon schwafeln höre, daß der Veranstalter “das Recht” gehabt hätte dieses oder jenes zu tun.
Offenbar haben sie wirklich keinen Ehrbegriff, denn ansonsten hätten sie in diesem Fall gar nicht das “Recht” ins Spiel gebracht. Hier geht es um niederträchtiges, ehrabschneiderisches Verhalten, das auch ein solches bleibt, auch wenn es rechtlich dagegen keine Handhabe gibt!
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Werwolf



Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: Do Jun 28, 2007 9:53 am    Titel: Antworten mit Zitat

Detektiv hat folgendes geschrieben:
Gottfried Küssel ist seit 1977 Mitglied in der NSDAP/AO des USA-Clowns Gary Lauck und hat auch mit Michael Kühnen gute Kontakte unterhalten. Sein bekennendes “nationalsozialistisches” Handeln in der Öffentlichkeit (!) war so sehr von Naivität geprägt, dass es der Staatsmacht ein leichtes war, ihn mehrere Jahre ins Gefängnis zu stecken. Mit einem Kampf gegen den Genozid an unserem Volk hat diese Gefängnisstrafe nichts zu tun. Wenn auch nicht alles schlecht war, was Küssel getan hat, so ist er donc ein bekennender Hitlerist ohne Nuancen geblieben.
Muss man heutzutage als Deutschnationaler zwangläufig akzeptieren, sich mit einem solchen Menschen in der Öffentlichkeit und vor laufender Kamera sehen zu lassen, und die NSDAP/AO beklatschen? Ich denke nicht!!!

Hinzu kommt, dass die Veranstalter sehr wohl das Recht haben, Küssel von der Veranstaltung auszuschliessen, wenn sie meinen, dass er ihnen mehr schade als Nutzen bringe. Das haben sie auch getan, und mit ihm auch mehreren linken Journalisten den Zutritt verweigert. Ich kanns nachvollziehen.

Ich weiss zwar nicht wer du bist und was du für den nationalen und sozialistischen Freiheitkampf getan únd geopfert hast, aber ich finde es eine Frechheit das du über Kamerad Lauck und Kamerad Küssel meinst urteilen zu können. Wenn du der Meinung bist das Adolf Dolfi mit seiner Idee daneben lag, dann ist das deine Meinung und kann niemals eine Richtlinie sein.
Und wenn die Herren dieser Verabnstaltung Kamerad Küssel ausschliessen, weil sie vermuten Negativpresse zu erhalten, dann sind auch sie keinen Deut besser als die Demokröten.

Mit Dreck beschmeissen sie uns jeden Tag aufs neue….unsere Reihen müssen geeint bleiben!!!

_________________
"Hass ist unser Gebet und Rache unser Feldgeschrei"
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Detektiv



Anmeldungsdatum: 14.01.2006
Beiträge: 91

BeitragVerfasst am: Do Jun 28, 2007 10:00 am    Titel: Antworten mit Zitat

Werwolf hat folgendes geschrieben:
Detektiv hat folgendes geschrieben:
Gottfried Küssel ist seit 1977 Mitglied in der NSDAP/AO des USA-Clowns Gary Lauck und hat auch mit Michael Kühnen gute Kontakte unterhalten. Sein bekennendes “nationalsozialistisches” Handeln in der Öffentlichkeit (!) war so sehr von Naivität geprägt, dass es der Staatsmacht ein leichtes war, ihn mehrere Jahre ins Gefängnis zu stecken. Mit einem Kampf gegen den Genozid an unserem Volk hat diese Gefängnisstrafe nichts zu tun. Wenn auch nicht alles schlecht war, was Küssel getan hat, so ist er donc ein bekennender Hitlerist ohne Nuancen geblieben.
Muss man heutzutage als Deutschnationaler zwangläufig akzeptieren, sich mit einem solchen Menschen in der Öffentlichkeit und vor laufender Kamera sehen zu lassen, und die NSDAP/AO beklatschen? Ich denke nicht!!!

Hinzu kommt, dass die Veranstalter sehr wohl das Recht haben, Küssel von der Veranstaltung auszuschliessen, wenn sie meinen, dass er ihnen mehr schade als Nutzen bringe. Das haben sie auch getan, und mit ihm auch mehreren linken Journalisten den Zutritt verweigert. Ich kanns nachvollziehen.

Ich weiss zwar nicht wer du bist und was du für den nationalen und sozialistischen Freiheitkampf getan únd geopfert hast, aber ich finde es eine Frechheit das du über Kamerad Lauck und Kamerad Küssel meinst urteilen zu können. Wenn du der Meinung bist das Adolf Dolfi mit seiner Idee daneben lag, dann ist das deine Meinung und kann niemals eine Richtlinie sein.
Und wenn die Herren dieser Verabnstaltung Kamerad Küssel ausschliessen, weil sie vermuten Negativpresse zu erhalten, dann sind auch sie keinen Deut besser als die Demokröten.

Mit Dreck beschmeissen sie uns jeden Tag aufs neue….unsere Reihen müssen geeint bleiben!!!


Ich gebe dir recht, dass die Reihen der nationalen Opposition geeint bleiben müssen. Dafür setze ich mich schon aktiv seit vielen Jahren im In- und Ausland ein. Ob zur nationalen Opposition aber Lauck und Küssel zählen, wage ich zu bezweifeln. Durch deren Handeln schaden sie uns mehr als sie uns nützen.

Ich meine, dass nicht alles was Adolf Dolfi getant hat, schlecht war. Sich aber öffentlich und vor laufender Kamera als dessen Vertreter mit SA-Uniform und Hakenkreuz zu präsentieren, ist reine Naivität, denn damit liefern sie dem System den Strick, mit dem es sie aufhängt. Für Küssel hiess das: 7,5 Jahre Gefängnis. In dieser Zeit hätte er Nützlicheres für die nationale Opposition tun können.

Du scheinst ebenfalls zu vergessen, dass die Deutsch-Österreicher (wie wir Bundesdeutsche auch) leider in einem besetzten Land leben. Da ist es legitim, vorsichtig zu sein und sich nicht öffentlich mit einem Menschen wie Küssel zeigen zu wollen, besonders dann, wenn man wie Strache in der politischen Verantwortung steht. Es sei denn man ist Kamikaze…

Wenn das der Fall ist, oder wenn du anderer Meinung bist, dann machs doch wie Lauck und Küssel! Weit wirst du aber in diesen Landen nicht kommen. Siehe Küssel… Cool
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JackTheRipper



Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 36
Wohnort: London

BeitragVerfasst am: Do Jun 28, 2007 10:52 am    Titel: Antworten mit Zitat

Was Küssel denkt, woraus er seine Motivation zieht, weiß ich nicht.
Aber er agiert, als ob er ein "agent provocateur" wäre.
Entweder ist er das, oder er ist einfach dumm.
Falls er beides nicht ist, was ich für ihn hoffe, dann ist er ein ausgesprochen narzißtischer Charakter.
In jedem Fall kann jemand, dem es wichtiger ist, sich selbst darzustellen, als um des Gemeinwohls willen zurückzustecken, nicht im Sinne des nationalen Gedankens handeln.
Was wollte er damit erreichen, wenn er, als der prominenteste Nationalsozialist des Landes, vor laufenden Kameras Einlaß in eine Veranstaltung der ÖLM, nach eigener Definition überparteilich, und des WKR, nach eigener Definition überparteilich, begehrt?

Cui bono?
_________________
Heute Nacht gehe ich einmal in Wien spazieren...
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Prediger



Anmeldungsdatum: 14.02.2006
Beiträge: 172

BeitragVerfasst am: Do Jun 28, 2007 8:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

JackTheRipper hat folgendes geschrieben:
Was Küssel denkt, woraus er seine Motivation zieht, weiß ich nicht.
Aber er agiert, als ob er ein "agent provocateur" wäre.
Entweder ist er das, oder er ist einfach dumm.
Falls er beides nicht ist, was ich für ihn hoffe, dann ist er ein ausgesprochen narzißtischer Charakter.
In jedem Fall kann jemand, dem es wichtiger ist, sich selbst darzustellen, als um des Gemeinwohls willen zurückzustecken, nicht im Sinne des nationalen Gedankens handeln.
Was wollte er damit erreichen, wenn er, als der prominenteste Nationalsozialist des Landes, vor laufenden Kameras Einlaß in eine Veranstaltung der ÖLM, nach eigener Definition überparteilich, und des WKR, nach eigener Definition überparteilich, begehrt?

Cui bono?

Der Nutzen besteht darin, daß es in deutschösterreichischen Verbindungen, vor allem in Burschenschaften, viele personelle Querverbindungen zur FPÖ gibt. Die FPÖ ist wie jede andere Partei dem “eheren Gesetz der Oliagarchie” (Robert Michels) unterworfen, also in letzter Konsequenz dem Gelderwerb im Parlamentsbetrieb (Mandatsbezüge, Posten und Gehälter, Mitgliedsbeiträge, Spenden usw.).
Das heißt, ein Parteiführer wie Strache ist auf bürgerliche Salonfähigkeit, auf gesellschaftliche Reputation angewiesen. Da Küssel über diese nicht verfügt, glaubt Strache sich von ihm billig distanzieren zu müssen, glaubt der FPÖ-Funktionär Weinzinger Küssel einen “Idioten” nennen zu müssen.
Die Distanzierung ist wohl in den meisten Fällen nicht ernst gemeint, denn in Verbindungen gibt es viele Kellernazis, die also nicht wie Küssel den mannhaften Mut aufbringen, sich offen zum NS zu bekennen, dafür dann ins Gefängnis gehen, die aber im Keller des Verbindungshauses NS-Onanie betreiben - sozusagen als Ersatzhandlung. Wenn die Leute dann über die FPÖ im Parlament landen, betrachten sie die Burschenschaft als ihr kulturelles Vorfeld (”Drittes Lager”), das den FPÖ-Anforderungen der bürgerlichen Salonfähigkeit und gesellschaftlichen Reputation zu entsprechen hat. Die Burschenschaft hat sich also an dem Nutzen des Gelderwerbs bestimmter Mitglieder, die FPÖ-Funktionäre sind, unterzuordnen. Die Ehre läuft dann oftmals - nicht immer und nicht für jedes Mitglied! - auf Geld hinaus.
Der Busson ist ein Regelwerk, um Streit zu schlichten. Jeder deutsche Mann, egal ob Akademiker, Verbindungsmensch oder nicht, kann sich darauf berufen - also auch Küssel! Der Vorsitzende des WKR wird also um ein mögliches Duell nicht herumkommen mit der Ausrede, Küssel gehöre keiner Korporation an, er wird - um seine Angst vor Küssel zu verbergen - vermutlich sagen, Küssel verfüge über keine Ehre, wie dies auch schon FPÖ-Weinzinger behauptete, dies dann aber zurückziehen mußte. Später behauptete Weinzinger dann doch, Küssel sei kein Ehrenmann, weil er über eine Ehrenangelegenheit Geheimnisverrat begangen hätte.
Für mich stellt sich die Frage, ob die Ehre Küssels davon abhängt, ob er an einer Sonnenwendfeier teilnehmen darf, auf der Parteipolitiker Strache einen Vortrag hält. Küssel hätte ahnen können, daß er dort zurückgewiesen wird. Warum ist er dennoch hingegangen? Vielleicht hätte er sich vorher informieren sollen. Ist es für ihn wichtig, an einer solchen Veranstaltung teilnehmen zu dürfen? Oder hat er es auf einen Eklat ankommen lassen?
Der Busson ist wie schon gesagt eine Ehrenordnung zur Regelung von Streitigkeiten, wenn es um die äußere Ehre geht (Beleidigungen usw.). Damit ist über den (inneren) Inhalt der persönlichen Ehre noch überhaupt nichts gesagt. Wer seine Ehre nur von dem Ansehen abhängig macht, das ihm andere, von außen her zubilligen, der ist im Grunde genommen ein B ü r g e r .
Es ist immer wieder erstaunlich, wie selbst Systemopfer wert darauf legen, von Systemleuten äußere Anerkennung zu erhalten. Das ist in der nationalen Szene wohl weit verbreitet, ich erinnere noch mal an Gerd Honsik, der sich zurecht gegen den Verzicht gegen die Ostgebiete ausspricht, aber in einem seiner Texte den Verfolgerstaat BRD als legitim darstellte. Dann stellt sich für mich die Frage, ob er, Honsik, von der BRD und der RÖ die Wiedergewinnung der Ostgebiete und Südtirols erwartet?
In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal daran erinnern, daß Strache vor der letzten Nationalratswahl Honsik in die Nähe eines “Verbrechers” gestellt hatte. Das ist auch in sich schlüssig, da der Ex-Neonazi und vermutlich immer noch Kellernazi Strache als Bürger Ehre mit gesellschaftlicher Reputation gleichsetzt, worüber ja Honsik nicht verfügt. Man sollte den Busson auch aus dem historischen Kontext zu verstehen versuchen, der 1907 veröffentlicht wurde, also zur Zeit der guten alten Donaumonarchie, als ein Dr. Busson davon ausgehen mußte, daß die Gesellschaft insgesamt und die Herrschenden ehrenhaft sind. Zwischen Waffenstudententum und Gesellschaft bestand also damals nicht unbedingt ein Widerspruch. Nur wer heute Küssel von einer Sonnenwendfeier ausschließt, schließt ihn ja deshalb aus, weil er über keine gesellschaftliche Reputation verfügt. Um die Selbstlüge vor sich zu verbergen begehen diese bürgerlichen Leute dann einen Trick, den sie wahrscheinlich selbst nicht merken, da das Reflexionsvermögen dazu nicht ausreicht: Sie behaupten nun - ohne Belege -, Küssel sei ein “Agent”, womit dann die gesellschaftliche Reputation und die Ehre, über die Küssel nicht verfüge, wieder im Einklang wären. Aber natürlich nur dem Anschein, also der Selbstlüge entsprechend.
Allerdings muß ich manchen Kritikern hier schon insofern Recht geben, daß in einem bestimmten Spektrum die politische Reife nicht besonders ausgeprägt zu sein scheint (davon abgesehen, daß manch einer dazulernen kann). Das ist aber selbstverständlich kein Grund, Küssel mit samt Familie von der Teilnahme an einer Sonnenwendfeier auszuschließen. Niemand hätte es Strache übel nehmen können, wenn er nach seiner Rede dort in der Presse gesagt hätte, er stimme nicht in allen Punkten mit jedem Teilnehmer einer Sonnnenwendfeier überein.
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Werwolf



Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: Do Jun 28, 2007 9:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Detektiv hat folgendes geschrieben:
Werwolf hat folgendes geschrieben:
Detektiv hat folgendes geschrieben:
Gottfried Küssel ist seit 1977 Mitglied in der NSDAP/AO des USA-Clowns Gary Lauck und hat auch mit Michael Kühnen gute Kontakte unterhalten. Sein bekennendes “nationalsozialistisches” Handeln in der Öffentlichkeit (!) war so sehr von Naivität geprägt, dass es der Staatsmacht ein leichtes war, ihn mehrere Jahre ins Gefängnis zu stecken. Mit einem Kampf gegen den Genozid an unserem Volk hat diese Gefängnisstrafe nichts zu tun. Wenn auch nicht alles schlecht war, was Küssel getan hat, so ist er donc ein bekennender Hitlerist ohne Nuancen geblieben.
Muss man heutzutage als Deutschnationaler zwangläufig akzeptieren, sich mit einem solchen Menschen in der Öffentlichkeit und vor laufender Kamera sehen zu lassen, und die NSDAP/AO beklatschen? Ich denke nicht!!!

Hinzu kommt, dass die Veranstalter sehr wohl das Recht haben, Küssel von der Veranstaltung auszuschliessen, wenn sie meinen, dass er ihnen mehr schade als Nutzen bringe. Das haben sie auch getan, und mit ihm auch mehreren linken Journalisten den Zutritt verweigert. Ich kanns nachvollziehen.

Ich weiss zwar nicht wer du bist und was du für den nationalen und sozialistischen Freiheitkampf getan únd geopfert hast, aber ich finde es eine Frechheit das du über Kamerad Lauck und Kamerad Küssel meinst urteilen zu können. Wenn du der Meinung bist das Adolf Dolfi mit seiner Idee daneben lag, dann ist das deine Meinung und kann niemals eine Richtlinie sein.
Und wenn die Herren dieser Verabnstaltung Kamerad Küssel ausschliessen, weil sie vermuten Negativpresse zu erhalten, dann sind auch sie keinen Deut besser als die Demokröten.

Mit Dreck beschmeissen sie uns jeden Tag aufs neue….unsere Reihen müssen geeint bleiben!!!


Ich gebe dir recht, dass die Reihen der nationalen Opposition geeint bleiben müssen. Dafür setze ich mich schon aktiv seit vielen Jahren im In- und Ausland ein. Ob zur nationalen Opposition aber Lauck und Küssel zählen, wage ich zu bezweifeln. Durch deren Handeln schaden sie uns mehr als sie uns nützen.

Ich meine, dass nicht alles was Adolf Dolfi getant hat, schlecht war. Sich aber öffentlich und vor laufender Kamera als dessen Vertreter mit SA-Uniform und Hakenkreuz zu präsentieren, ist reine Naivität, denn damit liefern sie dem System den Strick, mit dem es sie aufhängt. Für Küssel hiess das: 7,5 Jahre Gefängnis. In dieser Zeit hätte er Nützlicheres für die nationale Opposition tun können.

Du scheinst ebenfalls zu vergessen, dass die Deutsch-Österreicher (wie wir Bundesdeutsche auch) leider in einem besetzten Land leben. Da ist es legitim, vorsichtig zu sein und sich nicht öffentlich mit einem Menschen wie Küssel zeigen zu wollen, besonders dann, wenn man wie Strache in der politischen Verantwortung steht. Es sei denn man ist Kamikaze…

Wenn das der Fall ist, oder wenn du anderer Meinung bist, dann machs doch wie Lauck und Küssel! Weit wirst du aber in diesen Landen nicht kommen. Siehe Küssel… Cool


Natürlich kann man den NS schön verpacken, hat Kamerad Küssel nicht gemacht. Kamerad Küssel stand zu dem was er ist - Nationalsozialist! Er hat sich im Sinne des NS eingesetzt und letztenendes dafür 7,5 Jahre in einem Kerker geschmort. Natürlich ist es verboten sich mit HK in der brd - Öffentlichkeit zu zeigen….aber bestimmt nicht verwerflich!
Kamerad Lauck und Küssel müssen sich nichts nachsagen lassen. Das Ziel eint uns!!!
_________________
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Durchblick



Anmeldungsdatum: 12.02.2006
Beiträge: 132
Wohnort: In Schlüsselöchern

BeitragVerfasst am: Fr Jun 29, 2007 10:16 am    Titel: Antworten mit Zitat

@Werwolf

Bei dir sind ganze klare Argumentationsmuster eines Totalitaristen auszumachen. Nur der NS sei die einzig seligmachende Religion. Und wer nicht mitmacht, wird kurzerhand eliminiert. Was ist denn nun, wenn beispielsweise in der NS-Ideologie ganz klare Fehler offenkundig werden? Wie ist das z.B. mit “slawischen Untermenschen”? Weil andere Völker über nicht ganz so viele Errungenschaften wie wir Deutschen verfügen, gibt es aber noch lange keinen Grund von “Untermenschen” zu sprechen. Wer meint, seine Ideologie sei Grund genug, um andere Menschen dafür zu töten, der ist nicht besser als ein George W. Bush, der demokratisch verbrämt mit seinen Bekehrungsutopien das Leben tausender Menschen auf dem Gewissen hat, oder ein Josef Stalin, aus reinem Machtkalkül heraus ein Terrorsystem installiert hatte, welches Millionen von Menschen das Leben kostete.
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Aurora



Anmeldungsdatum: 09.03.2005
Beiträge: 88

BeitragVerfasst am: Fr Jun 29, 2007 10:27 am    Titel: Antworten mit Zitat

http://derstandard.at/?url=/?id=2897964

2000 € bedingte Geldstrafe zu bekommen, da man behauptet hat in einem Artikel einer Tageszeitung, dass Küssel einen Kommunisten erschlagen hat, ist aber nicht besonders streng.
Wenn ich sowas über Schüssel behaupten würde, bekäme ich eine superhohe unbedingte Geldstrafe.
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JackTheRipper



Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 36
Wohnort: London

BeitragVerfasst am: Sa Jun 30, 2007 8:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Prediger hat folgendes geschrieben:
JackTheRipper hat folgendes geschrieben:
Was Küssel denkt, woraus er seine Motivation zieht, weiß ich nicht.
Aber er agiert, als ob er ein "agent provocateur" wäre.
Entweder ist er das, oder er ist einfach dumm.
Falls er beides nicht ist, was ich für ihn hoffe, dann ist er ein ausgesprochen narzißtischer Charakter.
In jedem Fall kann jemand, dem es wichtiger ist, sich selbst darzustellen, als um des Gemeinwohls willen zurückzustecken, nicht im Sinne des nationalen Gedankens handeln.
Was wollte er damit erreichen, wenn er, als der prominenteste Nationalsozialist des Landes, vor laufenden Kameras Einlaß in eine Veranstaltung der ÖLM, nach eigener Definition überparteilich, und des WKR, nach eigener Definition überparteilich, begehrt?

Cui bono?

Der Nutzen besteht darin, daß es in deutschösterreichischen Verbindungen, vor allem in Burschenschaften, viele personelle Querverbindungen zur FPÖ gibt. Die FPÖ ist wie jede andere Partei dem “eheren Gesetz der Oliagarchie” (Robert Michels) unterworfen, also in letzter Konsequenz dem Gelderwerb im Parlamentsbetrieb (Mandatsbezüge, Posten und Gehälter, Mitgliedsbeiträge, Spenden usw.).
Das heißt, ein Parteiführer wie Strache ist auf bürgerliche Salonfähigkeit, auf gesellschaftliche Reputation angewiesen. Da Küssel über diese nicht verfügt, glaubt Strache sich von ihm billig distanzieren zu müssen, glaubt der FPÖ-Funktionär Weinzinger Küssel einen “Idioten” nennen zu müssen.
Die Distanzierung ist wohl in den meisten Fällen nicht ernst gemeint, denn in Verbindungen gibt es viele Kellernazis, die also nicht wie Küssel den mannhaften Mut aufbringen, sich offen zum NS zu bekennen, dafür dann ins Gefängnis gehen, die aber im Keller des Verbindungshauses NS-Onanie betreiben - sozusagen als Ersatzhandlung. Wenn die Leute dann über die FPÖ im Parlament landen, betrachten sie die Burschenschaft als ihr kulturelles Vorfeld (”Drittes Lager”), das den FPÖ-Anforderungen der bürgerlichen Salonfähigkeit und gesellschaftlichen Reputation zu entsprechen hat. Die Burschenschaft hat sich also an dem Nutzen des Gelderwerbs bestimmter Mitglieder, die FPÖ-Funktionäre sind, unterzuordnen. Die Ehre läuft dann oftmals - nicht immer und nicht für jedes Mitglied! - auf Geld hinaus.
Der Busson ist ein Regelwerk, um Streit zu schlichten. Jeder deutsche Mann, egal ob Akademiker, Verbindungsmensch oder nicht, kann sich darauf berufen - also auch Küssel! Der Vorsitzende des WKR wird also um ein mögliches Duell nicht herumkommen mit der Ausrede, Küssel gehöre keiner Korporation an, er wird - um seine Angst vor Küssel zu verbergen - vermutlich sagen, Küssel verfüge über keine Ehre, wie dies auch schon FPÖ-Weinzinger behauptete, dies dann aber zurückziehen mußte. Später behauptete Weinzinger dann doch, Küssel sei kein Ehrenmann, weil er über eine Ehrenangelegenheit Geheimnisverrat begangen hätte.
Für mich stellt sich die Frage, ob die Ehre Küssels davon abhängt, ob er an einer Sonnenwendfeier teilnehmen darf, auf der Parteipolitiker Strache einen Vortrag hält. Küssel hätte ahnen können, daß er dort zurückgewiesen wird. Warum ist er dennoch hingegangen? Vielleicht hätte er sich vorher informieren sollen. Ist es für ihn wichtig, an einer solchen Veranstaltung teilnehmen zu dürfen? Oder hat er es auf einen Eklat ankommen lassen?
Der Busson ist wie schon gesagt eine Ehrenordnung zur Regelung von Streitigkeiten, wenn es um die äußere Ehre geht (Beleidigungen usw.). Damit ist über den (inneren) Inhalt der persönlichen Ehre noch überhaupt nichts gesagt. Wer seine Ehre nur von dem Ansehen abhängig macht, das ihm andere, von außen her zubilligen, der ist im Grunde genommen ein B ü r g e r .
Es ist immer wieder erstaunlich, wie selbst Systemopfer wert darauf legen, von Systemleuten äußere Anerkennung zu erhalten. Das ist in der nationalen Szene wohl weit verbreitet, ich erinnere noch mal an Gerd Honsik, der sich zurecht gegen den Verzicht gegen die Ostgebiete ausspricht, aber in einem seiner Texte den Verfolgerstaat BRD als legitim darstellte. Dann stellt sich für mich die Frage, ob er, Honsik, von der BRD und der RÖ die Wiedergewinnung der Ostgebiete und Südtirols erwartet?
In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal daran erinnern, daß Strache vor der letzten Nationalratswahl Honsik in die Nähe eines “Verbrechers” gestellt hatte. Das ist auch in sich schlüssig, da der Ex-Neonazi und vermutlich immer noch Kellernazi Strache als Bürger Ehre mit gesellschaftlicher Reputation gleichsetzt, worüber ja Honsik nicht verfügt. Man sollte den Busson auch aus dem historischen Kontext zu verstehen versuchen, der 1907 veröffentlicht wurde, also zur Zeit der guten alten Donaumonarchie, als ein Dr. Busson davon ausgehen mußte, daß die Gesellschaft insgesamt und die Herrschenden ehrenhaft sind. Zwischen Waffenstudententum und Gesellschaft bestand also damals nicht unbedingt ein Widerspruch. Nur wer heute Küssel von einer Sonnenwendfeier ausschließt, schließt ihn ja deshalb aus, weil er über keine gesellschaftliche Reputation verfügt. Um die Selbstlüge vor sich zu verbergen begehen diese bürgerlichen Leute dann einen Trick, den sie wahrscheinlich selbst nicht merken, da das Reflexionsvermögen dazu nicht ausreicht: Sie behaupten nun - ohne Belege -, Küssel sei ein “Agent”, womit dann die gesellschaftliche Reputation und die Ehre, über die Küssel nicht verfüge, wieder im Einklang wären. Aber natürlich nur dem Anschein, also der Selbstlüge entsprechend.
Allerdings muß ich manchen Kritikern hier schon insofern Recht geben, daß in einem bestimmten Spektrum die politische Reife nicht besonders ausgeprägt zu sein scheint (davon abgesehen, daß manch einer dazulernen kann). Das ist aber selbstverständlich kein Grund, Küssel mit samt Familie von der Teilnahme an einer Sonnenwendfeier auszuschließen. Niemand hätte es Strache übel nehmen können, wenn er nach seiner Rede dort in der Presse gesagt hätte, er stimme nicht in allen Punkten mit jedem Teilnehmer einer Sonnnenwendfeier überein.


Zitieren Sie nicht die ritterliche Ehrenordnung nach Busson, wenn Sie diese nicht kennen. Diese gilt nämlich für jeden ehrbaren Mann, ganz gleich, welcher Herkunft und welchen Bildungsgrades, nicht nur für Deutsche. Lesen Sie ihn lieber zuerst, bevor Sie darüber schreiben.
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Heute Nacht gehe ich einmal in Wien spazieren...
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