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Berlins Sarkozy?

 
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Störtebeker



Anmeldungsdatum: 14.05.2006
Beiträge: 1256

BeitragVerfasst am: Do Jun 19, 2008 6:44 pm    Titel: Berlins Sarkozy? Antworten mit Zitat

Sogar eine gewisse äußere Ähnlichkeit ist vorhanden, naja, wen wundert’s? Thilo Sarrazin hat anscheinend am Stil des damaligen französischen Pöbelministers und jetzigen Präsidenten Frankreichs Gefallen gefunden und eifert ihm nach. Dabei hatte er sich jüngst auf die in Saus und Braus lebenden Hartz-IV-Empfänger eingeschossen, was die Kumpane im ehemaligen Reichstag zwar mit offizieller Empörung, aber beim gemeinsamen abendlichen Bier wohl eher amüsierte. Die markigsten Sprüche des Herrn Politclowns hat die BERLINER MORGENPOST mit einer Bilderserie „Best of“ des um Aufmerksamkeit schon krankhaft buhlenden Silberlöckchens bedacht, wobei man – beim englischen bleibend, für diesen Herrn sich wohl eher ein „best OFF“ wünschen dürfte. „Wenn man sich das anschaut, ist das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern das Untergewicht.“ - „Wer als Hartz-IV-Empfänger genug Kraft für ein Ehrenamt findet, der sollte dann die Kraft darin legen, Arbeit zu finden.“ - „Der Schutt ist abgeräumt. Wir leben hier nicht mehr im Jahre 1945, sondern wir leben im Jahre 1947.“ - „Die Beamten laufen bleich und übel riechend herum, weil die Arbeitsbelastung so hoch ist.“ - „Der Haushalt ist objektiv verfassungsfeindlich.“ - „Es wird ja so getan, als ob der Senat die Kinder ins Konzentrationslager schicken wollte.“ - „Ihr seid alle Arschlöcher.“ Wobei er allerdings mit dem letzten Spruch unbestritten recht hat.

Nun aber ist Herr Sarrazin zu weit gegangen. Er meint, die Politiker verdienen zu viel Geld. Im Politikmagazin „Cicero“ antwortete er auf die Frage nach seinem persönlichen Mindestlohn: „Für fünf Euro würde ich jederzeit arbeiten gehen. Das wären 40 Euro pro Tag“.Ui, das wären ja 10 Sarrazin-Menüs pro Tag! Es darf zwar mit Fug’ und Recht behauptet werden, dass Herr Sarrazin erst einmal ins Wörterbuch schauen musste, wie „Arbeit“ überhaupt geschrieben wird, geschweige denn, dass er überhaupt wissen dürfte, was dieser Begriff in seinem Ursprung bedeutet.

Damit hat er aber nun den Berliner Partymeister Wowereit sauer gemacht. Narrenfreiheit ist schließlich seine Sache, die lässt er sich nicht einfach so wegnehmen. Er meinte also: „Und das ist nicht gut so!“ und fordert gemeinsam mit seinen „Genossen“ den Rücktritt des elenden Vordränglers.

Nun erfährt der Leser, dass es in Berlin einen „mächtigen linken SPD-Parteiflügel“ gibt, dessen Sprecher Mark Rackles ist. Er fühlte sich veranlasst, auf Sarrazins Beachtungssucht zu erwidern: „Sarrazin macht sich mit jeder neuen Äußerung ein Stückchen entbehrlicher für Berlin. Zu einem gewissen Zeitpunkt wird festgestellt werden, dass der politische Hasardeur Sarrazin mehr Schaden anrichtet, als der Finanzexperte Sarrazin gutmachen kann.“ Und Regierungssprecher Richard Meng. bedauert, dass eine Kürzung der Bezüge des Finanzsenators nicht geplant wäre, da das rechtlich nicht möglich sei

Man kann sich die hämisch grinsenden FDPler bildhaft vorstellen bei der Bemerkung „Für Sarrazins derzeitige Leistung sind fünf Euro die Stunde sicher angemessen, für die Arbeit der Umweltsenatorin Katrin Lompscher ist es sogar zu viel“, sagte Fraktionschef Martin Lindner, ohne zu bemerken, dass erstens der Rest der Bande mit fünf Euro Stundenlohn ebenso überbezahlt wäre, wie Sarrazin selbst; und zweitens „Stundenlohn“ gibt es nur für geleistete Arbeit. Na gut, bei Manchen auf für die bloße Anwesenheit, aber das wäre jal beim Anblick des chronisch leeren Plenarsaals wohl eine recht magere Lohntüte, selbst bei 50 Euro Stundenlohn.

Siehe auch
Berliner Morgenpost 19.06.2008
_________________
In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)
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Luzifer



Anmeldungsdatum: 05.01.2006
Beiträge: 58
Wohnort: Hölle

BeitragVerfasst am: Do Jun 19, 2008 8:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Kerl sieht ja aus wie Isidor Weiß!
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Odinskriegerin



Anmeldungsdatum: 14.05.2006
Beiträge: 107

BeitragVerfasst am: Do Jun 19, 2008 8:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Finanzsenator Thilo Sarrazin, der Steuerzahler zahlt in 129.600 Euro Jahresgehalt. Er hat offiziell 46 Nebenjobs.

Unter anderen: Vorsitzender des Aufsichtsrates der Berliner Immobilien Holding GmbH und der Immobilienmanagement GmbH sowie der Berliner Verkehrsbetriebe; Mitglied des Aufsichtsrates: Berlinwasser Holding AG, Vivantes, Charité, Deutsches Institut für Wirtschaftsförderung; Mitglied des Präsidialausschusses der Berlinwasser Holding AG, Mitglied des Verwaltungsrates der Investitionsbank Berlin, Vorsitzender der Gewährträgerversammlung der Berliner Bäderbetriebe, der Berliner Stadtreinigung, der Berliner Wasserbetriebe und der Berliner Verkehrsbetriebe; Vorsitzender des Finanzausschusses des Aufsichtsrates der Charité, Vorsitzender des Personalausschusses des Aufsichtsrates der BVG, Mitglied des Stiftungsrates der Oper Berlin, der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg; Vorstandsmitglied des Verbandes von Arbeitgebern des öffentlichen Dienstes, Mitglied der Kuratorien, der Hauptkommissionen sowie der Personalkommissionen der Kuratorien von: Freie Universität, Humboldt-Universität, Technische Universität, Universität der Künste, Technische Fachhochschule, Fachhochschule für Technische Wissenschaften, Alice-Salomon-Fachhochschule, Fachhochschule für Wirtschaft und Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege, Mitglied der Landeskommission für die Struktur der Universitäten.

Er liebt klare Worte - ein “Best of” seiner Sprüche. Februar 2008: “Wenn man sich das anschaut, ist das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern das Untergewicht.” Sie sind zu Fett! “…man könne sich von dem Hartz-Vier-Regelsatz von 4,25 Euro pro Tag ausgewogen ernähren.

…er für einen Stundenlohn von fünf Euro arbeiten, denn das wären 40 Euro pro Tag.”

Oktober 2007: “Wer als Hartz-IV-Empfänger genug Kraft für ein Ehrenamt findet, der sollte dann die Kraft darin legen, Arbeit zu finden.”

August 2006: “Der Schutt ist abgeräumt. Wir leben hier nicht mehr im Jahre 1945, sondern wir leben im Jahre 1947.”

Februar 2002: “Die Beamten laufen bleich und übel riechend herum, weil die Arbeitsbelastung so hoch ist.”

Im Februar 2002 über den Berliner Etat: “Der Haushalt ist objektiv verfassungsfeindlich.”

Im November 2003 zu Studenten, die sein Büro besetzt haben: “Ihr seid alle Arschlöcher.”

Im November 2002 zur Debatte über höhere Kita-Gebühren: “Es wird ja so getan, als ob der Senat die Kinder ins Konzentrationslager schicken wollte.”
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Nuclear



Anmeldungsdatum: 13.02.2006
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: Fr Jun 20, 2008 2:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Thilo Sarrazin - das war doch der Herr, der den bundesdeutschen Dummbeuteln, die auf die Zusicherungen von BRD-Politikern vertrauten und ihr Geld politisch korrekt (und nebenbei auch noch steuersparend, ein bisserl Rendite möcht’ auch für Gutmenschen schon noch sein) in Berliner Migrattenwohnsilos steckten, in erfrischender Deutlichkeit klargemacht hat, was das BRD-Polit-Establishment von ihnen hält, nachdem sie ihre Kohle für Multikulti-Projekte beim Staat abgeliefert haben:

Zitat:
Aus “Capital” Nr. 18/2006, S. 74/75:

[...] Sie glaubten an die Zusagen der Politik - und wurden bitter enttäuscht. Insgesamt vier Milliarden Euro investierten tausende Anleger zwischen 1987 und 1997 über geschlossene Fonds in Berliner Sozialwohnungen. Angelockt vom Steuerbonus und von Verheißungen des Senats, 30 Jahre lang für Einnahmen zu sorgen.

Nun stehen die Anleger vor den Trümmern ihres Investments. Denn nach der Hälfte der Zeit stellte das Land Berlin die Zahlungen ein. Und nicht nur das: Eventuell müssen die vergrätzten Investoren sogar noch Geld nachschießen. Das ist die Konsequenz aus einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes, mit dem die Leipziger Richter in dritter Instanz den seit 2003 ausgefochtenen Streit um die Anschlußförderung beendeten (5 C 10/05).

Laut der Richter hätten die Anleger auf die Zusagen der politisch Verantwortlichen nicht vertrauten dürfen. Man könne Subventionen jederzeit streichen, wenn die sachliche Begründung entfällt.

Die finanziellen Folgen für private Geldgeber sind dramatisch. Sie haften zum einen als Gesellschafter des Fonds - also als Mitunternehmer. Dazu drohen Nachforderungen des Finanzamtes. [...]

Interview:
Thilo Sarrazin
Um die desolate Haushaltslage der Hauptstadt in den Griff zu bekommen, scheut der streitbare Berliner Finanzsenator vor keiner Auseinandersetzung zurück - so auch mit Anlegern und Initiatoren der sozialen Wohnungsbaufonds.

[...]

Frage: Müssen Sie nicht über kurz oder lang bei den Anlegern wieder Geld einsammeln, gegen die sie gerade prozessiert haben?

Sarrazin: Wir können uns vor Kapital nicht retten, das Geld wird uns in Waschkörben hinterhergetragen. Ich könnte täglich drei Gespräche machen mit Public-Private-Partnership-Interessenten. Wir können viel mehr Geld bekommen, als wir überhaupt verkraften können.


Na, das ist doch köstlich:

Zum einen wird den BRD-Spießern von niemand geringerem als dem Bundesverwaltungsgericht deutlich gemacht, was sie von den Zusagen der Repräsentanten unserer “freiheitlich-demokratischen Grundordnung” zu halten haben:
Laut der Richter hätten die Anleger auf die Zusagen der politisch Verantwortlichen nicht vertrauen dürfen.

Zum anderen sagt ihnen einer unserer Blockparteien-Lichtgestalten, der Berliner Finanzsenator, was man von ihnen hält, s0bald sie die Kohle abgeliefert haben:

“Wir können uns von Kapital [der angelsächsischen Heuschrecken-Hedgefonds, hat sich im Zuge der Finanzkrise möglicherweise seit 2006 nun wieder etwas geändert *hämisch grins*] nicht retten, das Geld wird uns in Waschkörben hinterhergetragen … Wir können viel mehr Geld bekommen als wir überhaupt verkraften können.”

Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen!

Andererseits: wer so dämlich und gewissenlos ist, “unserem” Besatzerregime auch noch das Geld für die Durchführung des Hooton-Planes (Überfremdung Deutschlands mit volks- und rassefremden Zuwanderern) zur Verfügung zu stellen, braucht auf mein Mitgefühl nicht zu rechnen, wenn “seine” Politbonzen ihm gegenüber die Maske fallen lassen, nachdem sie zuvor die Hand aufgehalten hatten. Mr. Green Mr. Green
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Odinskriegerin



Anmeldungsdatum: 14.05.2006
Beiträge: 107

BeitragVerfasst am: Fr Jun 20, 2008 11:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat


Herr Sarrazin ist das antideutsche, Grüne90-Linke/SPD schwul-lesbische 68er Multikulti überdrüssig; ein Fass ohne Boden, Geldverschwendung ohne Gleichen!

Video mit Semitisch aussehenden RBB Sprecher, mit großer Nase, abstehenden Ohren und gespaltener schmaler Oberlippe:

http://www.rbb-online.de/meta/abendschau/2008-05-29.smi?start=04:17,0&end=10:27,0
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Odinskriegerin



Anmeldungsdatum: 14.05.2006
Beiträge: 107

BeitragVerfasst am: Fr Jun 20, 2008 11:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Berlin hat Beamte 4121 Mitarbeiter in den Jugendämter, angeblich fehlen überall noch Multikulti Mitarbeiter mit Migranten-Hintergrund.

Stellen-Pool sind die Mitarbeiter die sich im Überhang, sprich im öffentlichen Dienst keine richtige Arbeit nachgehen und eigentlich versetzt werden sollten, melden sich lieber Krank und lassen sich keine flexiblere Büroarbeit zumuten. In dem zur Verfügung stehenden Stellenpool von 3400 Landesbediensteten finden sich keine geeigneten Mitarbeiter um gegen die in Mode gekommenen OMF-BRD Kindesvernachlässigung in Berlin vorzugehen.

140 Stellen sollen zusätzlich nun durch Migranten- Neueinstellungen gedeckt werden, da diese Arbeit den Beamten nicht zuzumuten sei.

Die obig erwähnte Alice-Salomon-Fachhochschule, zu den 46 Nebenjobs, ist zum Teil Sozialdemokratisch/Jüdisch.



Die führenden Vertreter der gegenwärtigen rot-grünen Koalition sind fast alle 68er oder entstammen deren anarchistisch-marxistischen Nachfolgeorganisationen. Sie haben mit Erfolg den langen „Marsch durch die Institutionen“ vollzogen. Die geistigen Väter dieser Generation bildeten die „Frankfurter Schule“ im Frankfurter Institut für Sozialforschung: Max Horkheimer, Theodor Adorno, Herbert Marcuse, Erich Fromm, und andere, die in den dreißiger Jahren den Neomarxismus und die Psychoanalyse zur Kritischen Theorie verbanden und während des Zweiten Weltkriegs in den USA die Umerziehung der Deutschen vorbereiteten. Als sie nach 1945 nach Frankfurt zurückkehrten, waren ihre Ziele die Zerstörung der deutschen geistigen Tradition, die Vernichtung des Volks- und Vaterlandsbewußtseins, der Abbau aller Autoritäten, die Auflösung der Familie und des Staates.

Die vorher geltenden preußischen Tugenden wie Pflichtbewußtsein, Uneigennützigkeit, Bereitschaft zum Dienen, Opferbereitschaft wurden durch das Streben nach größtem Lustgewinn ersetzt. Die Ergebnisse dieser durch die Besatzungsmächte geförderten Entwicklung sind heute überall zu beklagen. Man kann die in BRD/Deutschland herrschenden Verhältnisse nicht verstehen, ohne die Frankfurter Schule und ihre zersetzenden Auswirkungen bis zur Gegenwart zu kennen.
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Eberndorfer



Anmeldungsdatum: 10.09.2006
Beiträge: 2267

BeitragVerfasst am: Mi Jul 30, 2008 10:55 am    Titel: Antworten mit Zitat

Das stimmt schon, was du da sagst...

Aber:

Ich habe Herbert Marcuses "Der eindimensionale Mensch" noch vor 1968 gelesen und fand in diesem Buch, dass Herbert Marcuse gerade das verurteilt, was du ihm vorhaeltst.

Gute Lektuere darueber:
http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/16050.html
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