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“Kuba-Krise 2.0″ - Wenn zwei das Gleiche tun…

 
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Störtebeker



Anmeldungsdatum: 14.05.2006
Beiträge: 1256

BeitragVerfasst am: Fr Jul 25, 2008 10:20 am    Titel: “Kuba-Krise 2.0″ - Wenn zwei das Gleiche tun… Antworten mit Zitat


Chávez mit Russlands Präsident Medwedew

Man kann sich kaum noch erinnern, wann die Amis damit begonnen haben, ihren „Schutzschild“ in Europa auszubauen, und in diesem Bemühen nur von dem störrischen polnischen Präsidenten aufgehalten wurden, der sich nicht ausreichend entlohnt sah. Und natürlich Tschechien, die sich ein wenig zierten.

Rußland hat immer wieder sachlich interveniert, aber auch Klartext geredet über die Absichten, die sich tatsächlich hinter diesem vermeintlichen Schutzschild gegen den Iran verbirgt, und selbst dem Blindesten zeigt sein Krückstock auf, dass die Amis einfach nur Russland einzukesseln bemüht sind, allen hirnrissigen Ausreden zum Trotz.

Nun scheint der russischen Regierung nach ungezählten Warnungen in Richtung USA, nach dem durch Bush mehrmals kategorisch abgelehnten Alternativ-Vorschlag, der erstaunlich lange Geduldsfaden zu reißen und ihre Antwort ist nachvollziehbar. RIA NOVOSTI meldet, dass Venezuela bereit sei für russische Militärbasen. Und der russische Präsident erwägt außerdem, auf Kuba ein paar Militärflugzeuge zu stationieren.

Das darauf inszenierte Medien-Geschrei des US-Regimes hört sich ziemlich nach dem traditionellen „Ojjjjj, Jewalllllllt!!!“ eines gewissen Klientels an. „Die USA haben die geplanten Waffenlieferungen Russlands an Venezuela und die mögliche Verlegung russischer Kampfbomber nach Kuba scharf kritisiert. Das Waffengeschäft in Milliardenhöhe würde die Verteidigungsbedürfnisse Venezuelas klar überschreiten.“, berichtet u.a. die WETTERAUER ZEITUNG über die Empörung des Weltregenten von eigenen Gnaden, dessen penetrante Einmischung in Belange anderer Völker immer auffälliger wird.

„Als Reaktion auf die umstrittenen US-Pläne für ein Raketenabwehrsystem in Polen und Tschechien schlug der Moskauer Konflikt-Experte Alexander Pikajew vor, die 2001 von Russland stillgelegte Radaranlage im kubanischen Lourdes zu aktivieren. «Kuba ist ein einmaliger Ort, von dem Aufklärung des US-Territoriums möglich ist», sagte der Forscher der russischen Akademie der Wissenschaften der Agentur RIA Nowosti zufolge. Russland fühlt sich durch die US-Pläne in Mitteleuropa in seiner Sicherheit bedroht und hatte mehrfach Gegenmaßnahmen angekündigt.“

Die von Chávez bei seinem Besuch in Moskau angebotenen Stützpunkte für russische Streitkräfte, wie RIA NOVOSTI meldet, wurden von BRD-Medien als dementiert gemeldet, da nach deren Auslegung Chávez lediglich Waffen & Co. in Moskau eingekauft habe. «Wir wollen Frieden, aber müssen auch die Verteidigungskraft unseres Landes stärken», sagte Chávez nach Angaben der Agentur Interfax.“

Die us-typische Arroganz und Hegemonialsucht kommt wieder einmal voll zum Tragen, indem ohne jegliches Zögern eine Antwort auf ihr eigenes provokantes Verhalten, mit hysterischem Gekreisch zu beantworten „Mit der Kuba-Initiative würde «eine rote Linie für die USA überschritten», warnte der designierte Chef der US-Luftwaffe, General Norton Schwartz, bei einer Anhörung im Senat. Die USA könne Russland nur raten, «diesen Ansatz nicht zu verfolgen».“ Sieh an, Wenn zwei das Gleiche sich zu tun anschicken, ist das noch lange nicht das selbe …

Russische Militärexperten nannten dieses Gekeife dann auch beim Namen „»Viele US-Militärs leiden unter Verfolgungswahn. Sie möchten die ganze Welt kommandieren und versuchen, allen ihre Bedingungen zu diktieren», sagte der Präsident der Akademie für geopolitische Probleme, Generalmajor Leonid Iwaschow. »Russische Bomber hätten das Recht, sich in allen Ländern mit Zustimmung der jeweiligen Regierungen sowie auch über neutralen internationalen Gewässern aufzuhalten.«“

Ob es zu einer neuen „Kuba-Krise“ kommt, bleibt abzuwarten, die Bedingungen scheinen denkbar schlecht für den hegemonialsüchtigen, aber ziemlich angeschlagenen Riesen. Nicht nur, dass der US-Regierung langsam das Militär ausgeht, diese neuen russischen Ambitionen stören natürlich die Kriegspläne gegen den Iran, da sie Streitkräfte im Land binden, es sind auch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, mit denen sich die völlig überschuldete Regierung herumplagen muss. Und dann noch die ganzen auserwählten Bänker, die in ihrer Panik um ihr schönes Geld dem Präsidenten im Nacken sitzen … Es wird wieder einmal spannend.

Siehe auch
Wetterauer Zeitung 23.07.2008

RIA Novosti 23.07.2008

Netzzeitung 23.07.2008

_________________
In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)
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Eichenholz



Anmeldungsdatum: 01.07.2006
Beiträge: 203
Wohnort: Großdeutschland

BeitragVerfasst am: Fr Jul 25, 2008 7:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Endlich mal ein schönes Foto. Der russische Präsident Medwedew ist Balsam für die Seele im Gegensatz zu seinem Ami-Kollegen-Schnupf-Kriegs-Bush…
Die Amis und Bush möchten einfach Weltpolizei sein und gefragt werden wenn Russland irgendetwas tut, aber ich denke die Felle schwimmen der USA schon im eigenen Land weg wenn man die Kriegstreibereien von Bush und USA die letzten 50 Jahre zusammenzählt.
Der Absturz nicht nur im Finanz-Bereich wird hart und groß sein. Ich wünsche das den Amis.
Während Russland mit Putin und Medwedew einen ganz anderen Weg gehen und wir und Russland nähern sollten. Vor allem bei den Russen bleiben die Juden außen vor, das ist das Wichtigste.
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Lichterketten helfen wenig, wenn sie nicht aus Leuchtspurmunition bestehen!
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Nuclear



Anmeldungsdatum: 13.02.2006
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: Sa Jul 26, 2008 10:15 am    Titel: Antworten mit Zitat

Vor 400 Jahren war Spanien militärisch da, wo Usraöl militärisch heute steht, nämlich am Ende. Der Ami sieht sich vermehrt Mächten mit einer homogenen Bevölkerung, also einem Volk, gegenüber, denen er bereits aufgrund seiner völkischen Durchrassung unterlegen ist. Nun kommt die Rache der Verarschten. An deren Spitze steht derzeit Rußland. Aber die Reihe der rachsüchtigen Nationen ist ellenlang. Vor allem Mexiko schaut immer begehrlicher auf den riesigen Teil im Süden der USA, den man ihm vor 150 Jahren abgejudet hat. Auch die Staaten Südamerikas haben aufgrund der erlittenen Monroe-Doktrin grundsätzlich keine segensreichen Erfahrungen mit den USA gemacht. Und nun ist zu allem Überfluß auch noch das usraölitische Medienmonopol einfach nicht mehr existent. Venezuela läßt seine Diplomaten und Offiziere nun nicht mehr in Usraöl umerziehen, sondern in Rußland ausbilden. Damit verliert der Ami täglich mehr an Glaubwürdigkeit. Und der damit verbundene Kompetenzverlust, das ist die eigentliche todliche Gefahr für Usraöl. Zum Schluß noch die Frage: Warum erhebt Rußland eigentlich noch keinen Anspruch auf Alaska?
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Kieberer



Anmeldungsdatum: 05.01.2006
Beiträge: 408
Wohnort: Rossauerkaserne

BeitragVerfasst am: Sa Jul 26, 2008 10:32 am    Titel: Antworten mit Zitat

Nuclear hat folgendes geschrieben:
“Zum Schluß noch die Frage: Warum erhebt Rußland eigentlich noch keinen Anspruch auf Alaska?”


Weil Alaska das einzige Stück Land ist, daß die USA vollkommen rechtmäßig erworben haben (für 7,2 Mio $), wenn man mal von der kleinen Tatsache absieht, daß die Russen auch nicht die rechtmäßigen Eigentümer waren und diese, die Inuit und Indianer, nicht gefragt wurden genau so wie beim Louisiana-Purchase ein gigantisches Gebiet an die USA verkauft wurde von Frankreich, obwohl deren “Kontrolle” sich größtenteils auf ein paar Handelsstützpunkte beschränkte, der Franzmann also auch etwas verkaufte was ihm gar nicht gehörte.
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