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Haft für Gerd Honsik bestätigt

 
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Störtebeker



Anmeldungsdatum: 14.05.2006
Beiträge: 1256

BeitragVerfasst am: Di Dez 04, 2007 6:41 pm    Titel: Haft für Gerd Honsik bestätigt Antworten mit Zitat

Wien: Wie das ORF meldet, hat das Oberlandesgericht in Wien gestern die Haftstrafe von bisher 18 Monaten gegen den Publizisten und Dissidenten Gerd Honsik bestätigt. Honsik befand sich seit 1992 im spanischen Exil, nachdem er in Österreich von einem Gericht, wegen seines Buches „Freispruch für Dolfi“ zu anderthalb Jahren Gefängnis verurteilt worden war. In dem Buch behandelte Honsik das Thema „Holocau$t“ anhand von Aussagen von Zeitzeugen verschiedener politischer Richtungen.


Gerd Honsik

Zwei frühere österreichische Auslieferungsersuchen an Spanien waren in der Vergangenheit abgelehnt worden, dass jüngste nun unternahm man mit Hinblick auf den sogenannten „Europäischen Haftbefehl“, der es ermöglicht, Meinungsdissidenten aus allen Teilen Europas an die von ihnen kritisierten Heimatregime auszuliefern. Die Auslieferung Honsiks demonstriert, dass dieser Haftbefehl keineswegs so sehr der Bekämpfung von grenzübergreifender Kriminalität dient, sondern in der Hauptsache, der Bekämpfung politisch missliebiger Meinungen. Der Europäische Haftbefehl erinnert in seiner Anlage an Repressalien zu Zeiten der Heiligen Allianz im frühen 19. Jahrhundert, als man mit ähnlichen Maßnahmen jeden freiheitlichen nationalen und demokratischen Gedanken zu ersticken gedachte. Es entbehrt daher nicht einer gewissen Ironie, daß ausgerechnet Demokratien, die sich soviel auf ihre angeblichen Freiheiten zugute halten, letztlich ebenso handeln wie frühere absolutistische Potentaten von Anno Krug.

Der mittlerweile 67-jährige Honsik hatte in seiner Berufung, im Hinblick auf sein vorgerücktes Alter und schwere Erkrankungen auf Milde plädiert. Dies lehnte das Oberlandesgericht mit der Begründung, das Erstgericht hätte Honsik „tat und schulangemessen bestraft“ ab. Ebenso lehnte das Gericht auch die vom Berufungssenat geforderte Straferhöhung ab.

Ob es bei „lediglich“ 18 Monaten bleiben wird ist bislang jedoch ungewiß. Strafverfolgungsbehörden warten derzeit auf Zustimmung aus Spanien. Von seinem spanischen Exil aus hatte er sich weiter übers Internet publizistisch betätigt, die laut „Rechtsexperten“ im Gegensatz zum Verbotsgesetz (stellt Leugnen, Verharmlosen und Hinterfragen sogenannter nationalsozialistischer Verbrechen unter Strafe) stehen.

Siehe auch
ORF
http://wien.orf.at/stories/240124/
_________________
In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)
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gladius



Anmeldungsdatum: 21.03.2004
Beiträge: 4408
Wohnort: Famagusta

BeitragVerfasst am: Mi Dez 05, 2007 12:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Im Hinblick darauf, daß dieser Staat eine Demokratie sein soll, in welcher bekanntlich als oberster Grundsatz und Menschenrecht, absolute Gewissens- und Redefreiheit zu herrschen hat, ist dieses Urteil als ungemein demokratisch im Sinne von DÖW, KZ-Betreiberpartei ÖVP, SPÖ und den lediglich farblich, ansonsten tiefroten Grünen zu verstehen. Somit hat Herr Honsik grob gegen die demokratischen Regeln verstoßen, wenn er diese Rechte für sich in Anspruch nehmen wollte.

Daß hier eine ungemein demokratische Entwicklung verfolgt wird, ist schon aus folgendem ersichtlich:

-Verweigerung der Volksabstimmung zum neuen EU-Vertrag, da die Leute ausser bei Wahlen zu blöd dafür sind
-Aushöhlung der Verfassung durch Schaffung eines besonderen Asylgerichtshofes. Die diesbezüglichen negativen Vorhaltungen von Verfassungsexperten sind lediglich dumme Stänkereien, weil diese neidig sind
-Freigabe der Überwachung des drahtlosen Funkverkehrs durch die Polizei ohne richterliche Anordnung, so wie dies bereits von Orson W. in seinem Büchlein über den totalen Überwachungsstaat vorgeschlagen wurde
-ökonomische Ausplünderung der Bürger durch laufend erhöhte Steuern und Taxen zwecks angeblichen Klimaschutz und Zuerkennung kleiner Abfindungsbeträge in Millionenhöhe an verdiente Mitläufer des Systems
-sofortige und ungeprüfte Übernahme von Meldungen aus Kreisen der mordamerikanischen Kriegsverbrecher, desgleichen wirtschaftliche Einflußnahme auf hiesige Unternehmen, welche sich mordamerikanischen Anweisungen nicht beugen wollen.

_________________
Das DÖW arbeitet mit einem Gemisch aus Lüge, Fälschung und Denunziation
Das DÖW erscheint in pseudowissenschaftlicher Aufmachung
Ich fordere: Der Gesinnungs-Freiheit eine Gasse
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Kieberer



Anmeldungsdatum: 05.01.2006
Beiträge: 408
Wohnort: Rossauerkaserne

BeitragVerfasst am: Fr Dez 07, 2007 9:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Nun in der real existierenden BRD wird man ja nicht zu müde ständig über die paar “Bücherverbrennungen” zu lamentieren, die es in der Frühphase des NS gegeben hat. Dank der verzerrenden Darstellung gewinnt man ja den Eindruck, solche Autodafés wären eine Art NS-Volkssport gewesen obwohl es einige wenige isolierte Ereignisse waren und nicht alle Bücher die verbrannt wurden waren dann später auch verboten. Und noch interessanter, anders als in der BRD wurden im NS die Autoren verbotener Bücher nicht zwangsläufig auch persönlich verfolgt wie viele “verbrannte” Autoren beweisen denen kein Haar gekrümmt wurde.
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Eichenholz



Anmeldungsdatum: 01.07.2006
Beiträge: 203
Wohnort: Großdeutschland

BeitragVerfasst am: Sa Dez 08, 2007 12:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mit wenigen Worten gesagt, daran erkennt man das wir in einer Meinungsdiktatur leben und diese Schein- oder Pseudodemokratie auf den Grundlagen des Holo existiert. In Deutschland wie in Österreich. Man muß sich wirklich fragen, wann wachen die unterdrückten Völker auf in Europa. Schumddeldemokratien die Putin grade beschimpfen sollen an der eigenen Nase halten und vor der eigenen Haustüre kehren. Gell Frau Merkel.. Die Gutmenschenparteien erzählen zu viel Brei und man fragt sich wirklich ob ein studierter und geistig hochstehender Mensch wirklich nur Dünnschiss im Kopf hat statt Hirnmasse.
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